August 25, 2014

IKEA Shopping in Amerika

Wohnung mit Moebeln - "Schlafzimmer"Zwangslaeufig sind meine Moebel von Ikea. Man weiss was man bekommt und der Preis empfinde ich durchaus als fair – so lange man bei den Kernprodukten von Ikea bleibt: Moebel aus Holz.

In NYC-Reichweite gibt es 2 Laeden: Einer in New Jersey den man per Bus in einer 60-Minuetigen Fahrt erreicht. Den meisten Touristen ist die Busslinie daher ein Begriff, da er auch an Jersey Garden vorbei fahert.
Der andere Ikea ist in Brooklyn und kann umstaendlich per Bus oder per Wassertaxi erreicht werden. Achtung: Das Wassertaxi nimmt nur Sachen mit, die in die blauen IKEA-Tueten passen. So stand ich letztens mit meinem Bild naemlich etwas dumm da.

Auf Grund der Bestandsanzeige hatte aber nur der Jersey-IKEA was ich alles haben wollte. Daher ging es dort hin.

Die Busfahrt war relativ entspannt und mit meiner Einkaufsliste ausgestattet ging es direkt ins Hochregallager mit dem ersten Schock: Die Lageplaetze laut Internetausdruck passten ueberhaupt nicht zur Realitaet.

Also nochmal alle Artikel an dem Terminal mit dem nervigen Touchscreen heraussuchen und notieren.

Zweiter Schock: Weder meine gewuenschte Matratze noch mein gewuenschtes Latenrost waren noch verfuegbar. Wobei genau diese zwei Artikel mich dazu gebracht haben nach New Jersey zu fahren. 🙁
Eine teurere Matratze war dann annehmlich. Aber als Lattenrost gab es nur noch die flachen Bretter – Warum wird dann in deutschen Moebelhaeusern immer so ein Affentanz um die ganz feinen Lattenroste gemacht damit der Kaltschaum nicht kaputt geht? Nun schauen wir mal wie es sich so auf die naechste Zeit entwickelt.

Insgesamt war unter der Woche fast nichts los im IKEA. Was einem dann doch wieder mal die Zeit der amerikanischen Psyche erlaubt: IKEA ist einfach ein kein Wuschkonzert und es gibt nur das, was es gibt und es lackiert keiner das Billy blau nur weil das ein Kunde haben will. Da treffen dann Kulturen aufeinander. 🙂

Die Aufgabe der Sachen beim Lieferservice war eigentlich einfach, dauert aber trotzdem eine Stunde. Die Schlange vor mir war zwei Personen lang. Keine Ahnung wie das am Wochenende ablaeuft. Irgendwann durfte ich meine Adresse endlich nennen und bekam einen Slot am naechsten Tag – was wiederum doch sehr ueberraschend und erfreulich war.

Die Lieferung erfolgt am naechsten Tag dann ueber eine Drittfirma. “Zwischen 9.00 und 13.00” ist natuerlich ein sehr dehbarer Begriff. Schlussendlich waren sie um 13:15 da und wurden vom Doorman entsprechend eingewiesen was sie alles tun und lassen sollen. Immerhin haben sie den Aufzug fuer sich alleine bekommen.

So konnte dann am Abend auch der Aufbau beginnen – unspektakulaer wie soetwas ist.
@Andreas: Dieses Mal steht das Expedit Kallax auch richtig herum.

So konnte der Abend dann mit einem wahrlich Multi-Nationalen-Projekt-Historischen “Abendessen” abgeschlossen werden:

  • Der Goeffel gekauft auf dem Vesicherungsprojekt in Koeln
  • Gewuerzt mit Salz und Pfeffer aus dem Energie-Projekt in Bruessel
  • Sprudelwasser wie in Deutschland
  • Tisch und Kochutensilien aus Schweden (naja – produziert in sonstwo)
  • In New York 😀

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