June 1, 2014

Wissenschaft und Kunst

Der gute Teil an New York ist: Es gibt eigentlich immer zu viel wo man hin wollen wuerde und was man machen moechte.
An diesem Wochenende war World Science Festival: Viele Podiumsdiskussionen mit zum Teil sehr abgefahrenen Themen aber ich habe mich als alter Sendung-mit-der-Maus-Sachgeschichten-Gucker fuer die Veranstaltung im Broklyn Bridge Park angemeldet. Zumal das eine der wenigen war die a) Kostenlos und b) noch verfuegbar waren.
Prinzipiell richtet sich die Veranstaltung an Kinder aber als Kind-im-Herzen wurde man auch gut unterhalten.

Auf der Buehne waren in kurzer Abfolge der letzte US-Astronaut, welcher von der ISS zurueck gekehrt ist, ein Mitarbeiter des Curiosity-Teams (der mit dem Irokesen-Schnitt), Wissenschaftler von der NASA und Dozentinnen von Astro*-Faechern.
Sie erzaelten alle in heiterer Weise warum es toll ist, sich fuer Wissenschaft und den Weltraum zu interessieren (und haben hoffentlich einige vom kreatonistischen Weg abgebracht).

Ein paar erheiterne Momente aus der Veranstaltung:

Auf die sehr technisch/komplexe Frage eines Teens zum Thema Relativitaetstheorie und Higsbossom-Erkenntnissen holte der Sprechende das restliche Auditorium sehr geschickt ab:
“Der Kollege dort vorne ist schon ein wenig weiter als ihr – Aber im wesentlichen Fragt er wie sich die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die bekannten Theorien auswirkgen die wir bisher kennen. Die kurze Antwort ist: Wir wissen es noch nicht. Aber viele, viele Menschen auf der Welt wollen das herausfinden und sind gerade dabei es zu loesen.”

Eine andere Frage zielte instellare Reisen ab und ob Sonnensegel gut sind. Die Antwort war eine kurze Erklaerung wie Sonnensegel funktionieren und er schloss mit den Worten: “Aber eigentlich ist alles andere als ein WARP-Antrieb ungeeignet”

Und zu guter letzt waren eine Reihe von Teleskopen aufgestellt mit der man Venus & Co betrachten konnte. Nach der Schlange von der Venus hatte ich auf die anderen Planeten und Sterne mit noch laengeren Schlange keine Lust – daher ging es weiter zur Musik:

Peter’s Candy Store

Danach gab es noch ein wenig Musik in Peter’s Candy Store. Eigentlich ist dort immer irgendwer am singen und/oder musizieren und der Rest der Kneipe ist recht urig. Einzig die Bierauswahl ist ein wenig ueberschaubar und amerikanisch… gepraegt.

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