June 4, 2014

SSN und Bankkonto

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer einer United States Social Security Number.
Anders als der Name vermuten laesst ist der Brief den man bekommt eigentlich recht schaebig:

Dafuer dass es sich um so ein wichtiges Dokument handelt und man in seinem Leben auch nur genau eine Nummer bekommt ist das Papier recht duenn und es ist keine Karte im EC-Karten-Sinn. Es ist ein Teil des Briefer perforiert mit dem man diesen Teil des Briefes von den Brief zu Karte umwandeln kann. Erinnert ein wenig an den Postsack.

Mit dieser Nummer (und dem Reisepass) war nun auch die Eroeffnung eines Kontos relativ einfach: Nach vielen, vielen Jahren des Direktbank-Kunden-Daseins bin ich nun wieder bei einer der 3 grossen Filianbanken. Am Ende sind sie alle relativ gleich. Von daher soll das fuer den Anfang erstmal reichen. Die Sozialversicherungsnummer war dabei so neu, dass noch ein extra Formular noetig war mit dem die Bank eine manuelle Auskunft bei der SSA einholt. So eine Art Schufaauskunft fuer die Sozialversicherung.

Die Debtikarte wurde auch direkt “ausgedruckt” und ich durfte eine erste Einzahlung machen. Diese musste dann aber wieder in bar erfolgen. Also raus an den ATM, mit der deutschen Kreditkarte Bargeld abheben, wieder in das Buero und dort einen Papierscheck aussteleln, der entsprechend die Einzahlung nutzte. Waerend das Geld und der Zettel dann eingereicht wurden konnte ich wenigstens schon mal die passende Android-App installieren.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Trotz einreichen der noetigen Informationen bei meinem Arbeitgeber fuer “direct deposits” (so eine Art Ueberweisung) erhalte ich meine erstes Gehalt (es wird immer am 15. und am Ende des Monats ausgezahlt) auf jeden Fall als Papierscheck. Dieser wird eingeloest und entwertet (durch persoenliches vorstellig werden in der Bank. Prinzipiell bieten die Mobile-Apps auch ein abfotografieren an – nur dann bekomm ich den Entwertungsstempel dann nicht auf den Scheck:). Diesen entwerteten Scheck trage ich dann zu meinem Arbeitsgeber zurueck und damit kann dann das direct deposit starten.
Im Gegensatz zu einer Ueberweisung unterschreibt man bei seinem Arbeitgeber auch noch, dass er selbststaendig “zu viel” depotiertes Geld zurueckholen kann. Wer auch immer das dann im Zweifelsfall definiert.

Ohne Termin war ich dann auch nach 45 Minuten mit einem dicken Stapel Papiere und meiner Debit-Karte wieder draussen. Es klebt zwar VISA drauf, aber ueber mehr als was aktuell auf dem Konto ist kann nicht verfuegt werden. Es gibt zwar auch dort noch Optionen mit denen man sich eine Art Dispokredit einraeumen lassen kann – davon habe ich aber dankend abgesehen.

Auf jeden Fall freut sich mein Bankberater schon micht “bald” wiederzusehen um mir eine Kreditkarte auszustellen. Natuerlich erst “nachdem” ich gewisste Historie aufgebaut habe.

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