June 22, 2014

Besuch in Boston

Mehr also lustiger Zussamenhang zog es ebenso einen Kollegen, nachdem er vor vielen Jahr von Deutschland nach UK ausgewandert ist nun mit samt seiner Familie in die USA.
Natuerlich kommt die Familie mit und seine zwei Soehne – und da ist Boston wohl eine einleuchtende Wahl.

Um ihre Ankunft vorzubereiten ist er schon ein paar Monate vor seiner Familie in die USA gegangen und kuemmert sich um Haussuche und die sonstigen Nebensaechlichkeiten die so ein Schritt mit sich bringen.
Nichts desto trotz war ein Wochenende Platz mich dort zu empfangen und ein wenig die Stadt unsicher zu machen:

Anreise

Je ueber die Preise der Deutschen Bahn geflucht? Nun dann fahrt nicht mit der Bahn in den USA – wobei hiermit explizit die Fernferbindungen gemeint sind. Die ueblichen Interregio und S-Bahn-Distanzen sind preislich ok aber Fernferbindungen unverschaemt teuer. Die alternative Greyhound-Bus ist aus irgendwelchen Gruenden wohl in der Popkulutur 2 Generationen vor mir sehr beruehmt – etwas billiger ist es aber nicht viel. Aktuell hip: Chinabus – Wobei es da die Hardcore-Variante gibt in denen meist die Reisefuehrer warnen und die Version fuer den Hipster von heute – Ungefaehrlich und simpel: Man bucht online unter http://www.chinatown-bus.org/ und das war dann auch schon das schwierigste. Als guter Deutscher habe ich mein Ticket auch ausgedruckt und mitgebracht – damit war ich der einzige. Sowohl Fahrer wie die anderen Mitreisenden waren mit der Mail auf dem Smartphone happy. ANsonsten – wie immer ID nicht vergessen – und los geht es.

Einen Pulli mitbringen ist zudem auch angeraten – wie Peter auch schon festgestellt hat. Die A/C ist abenteuerlich tief eingesetllt.

Abfahrt dieser Gurillia-Bus ist immer so halb-legal in der Naehe von irgendwelchen Metro- oder Bahnstationen. Was wohl auch den niedrigen Preis erklaert – wer Infrastruktur mitnutzt und dafuer nicht zahlt….
Abfahrt in NYC war gegenueber der Penn Station – also sehr gut zu erreichen. Ankunft “in” Boston ist eher ausserhalb der Stadgrenze an einer Zug/Metro-Station an der mich oben besagter Kollege eingesammelt hat – dank Mietwagen 🙂

USS Constitution

Erste Station war die USS Constitution – Kostenguenstig weil man nur eine Spende als Eintritt bezahlt. Das Museum ist nett gemacht und das Schiff kann man frei betreten – nach einer Airport-Security-Schranke – nun gut.
Einerseits ist es nett, dass auf dem Schiff an verschiedenen Stationen Kadetten der US Navy herumstehen und dann die Dinge erklaeren – so kann man sein eigenes Tempo waehlen und die Dauer an den einzelnen Bereichen selber bestimmen. Auch Nachfragen stehen sie offen gegenueber – Man sollte nur vielleicht  nicht Diskussionen ueber Kriegsmoral und Zustaendigkeiten und Verantwortlichkeiten mit den Jungs fuehren….

Danach war Zeit fuer das Deutschland-Spiel gegen Ghana in einer Bostoner Bar. Nicht weiter spektakulaer (weder die Bar noch das Spiel) aber immerhin eine lustige App kennen gelernt: Untapped

Freedom Trail

Der Freedom Trail fuehrt einen mehr oder weniger durch die wesentlichen Punkte der Stadt und ist bequem an einem Nachmittag zu begehen. Man trifft auf all die Bilder und Gebaeude aus den Filmen und an vielen Punkten stehen auch Tafeln die das ganze erklaren. Im Schnelldurchlauf: Man gedenkt immer noch der 6 Opfer des Massakers, hatte irgendwann die Faxen dicke und hat die Teeliferung im Hafen versenkt und sich auf den Balkon gestellt um eine eigene Nation auszurufen – und dabei hat der gute Samuel auch noch eben sein Bier gebraut 🙂

Boston South Boston

Im Sueden von Bosten wird gerade fleissig ein neuer Commercial-Distrikt und die Nightlife-Meile ist dort. Nett in der Abenddaemmerung.

Whale Watching

Boston ohne Wale-Glotzen geht nicht – daher haben wir das auch noch am naechsten Morgen gemacht. Mit 50 km/h ueber’s Wasser zu rauschen ist schon nett und es gab auch einige Erklaerungen der Crew was die Wale da unten so treiben, wie sie Jagen – Sprudelwasser! – und dann ging es auch wieder zurueck und der Mittag war rum.
Beim Ein- und Auslaufen natuerlich noch fleissig Segelschiffe geguckt – mit so einem Revier vor der Tuer kann man sich durchaus ein Segelboot zulegen 🙂

Abreise

Zurueck ging natuerlich auch mit dem Bus. Natuerlich gab es Sonntag Abend auf der Autobahn Stau – gut man hat ja eh nichts mehr vor aber etwas nervig ist es schon.
Interessant war dann der Freestlye-Fahrerwechsel. Damit “die Busfahrer heute Abend bei ihren Familien sein koennen” wurde auf einem BK-Parkplatz im Nirgendwo die Fahrer gewechselt. Sollte eigentlich schnell gehen. Natuerlich meinten 90% der Mitfahrer erstmal zu BK zu gehen – und natuerlich endete einer im falschen Bus obwohl es 100x gesagt wurde dass man sich bitte an der Busnummer, der Busfarbe, dem Schild ueber den Zielort oder seinen Mitfahrern orientieren soll und nicht an dem Busfahrer – Am Ende war dann aber jeder im richtigen Bus – und mit einer Verspaetung von einer 40 Minuten wieder in NYC.

4 thoughts on “Besuch in Boston

  1. Hey, nette Bilder, da kommen wir ja auch bald hin 🙂
    Allerdings verwirt mich die Wegstrecke bei runtastic ein wenig, denn sie endet mitten im Wasser! Offensichtlich bist Du den restlichen Weg geschwommen, konntest die Bilder von Deiner Kamera aber retten und hast sie dann hier gepostet, ohne näher darauf einzugehen. Respekt dafür! Ob der Durchschnitts-Ami das auch geschafft hätte? Viel Spaß weiterhin und bis bald!

  2. Hey, nette Bilder, da kommen wir ja auch bald hin 🙂
    Allerdings verwirt mich die Wegstrecke bei runtastic ein wenig, denn sie endet mitten im Wasser! Offensichtlich bist Du den restlichen Weg geschwommen, konntest die Bilder von Deiner Kamera aber retten und hast sie dann hier gepostet, ohne näher darauf einzugehen. Respekt dafür! Ob der Durchschnitts-Ami das auch geschafft hätte? Viel Spaß weiterhin und bis bald!